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Immer wenn ich ein wenig Verständnis für die Leute zu beobachten, dass Schweizer Uhrenmundpropaganda ist gut. www.replicauhrenswiss.de, Ich mag viele Schweizer Marken sind es, Patek Philippe, Vacheron Constantin, Girard-Perregaux, zählen etc. gehören zu den besten, replica uhren deutschland, es gibt auch andere High-End-Rolex, Cartier, Pflaume, Roma, Radar, Tissot, und so weiter. Aber eine gute Uhr muss aus der Schweiz gekommen tun? Die Antwort ist nicht eindeutig. Schweizer Uhrenfertigungstechnik , replica uhren deutschland, während hohen Status, aber die deutsche Uhrenfertigungstechnik hat sich gefangen.

Mörder (Mini-Impro-Story: 5 Worte mit B)

Jan war schon eine ganze Weile in der Bundeswehr. Er war darauf nur gemäßigt stolz. Patriotismus bedeutete ihm nicht wirklich etwas, Nationalismus noch weniger. Er war stolz auf sich selbst und dass er es bis zum Oberleutnant gebracht hatte. Seinem Vater zählte das nichts. Jan schon. Er wollte den Betrieb nicht übernehmen, er wollte sein eigenes Ding machen. Ihn faszinierte weniger die Aussicht auf Abenteuer. Vielmehr suchte er einen festen Platz in der Gesellschaft, einen Ort der Gemeinschaft. Die Armee schien da die beste Wahl zu sein. Viele gute Leute, viel Sport, eine nicht zu leugnende Faszination an Waffen, die jedoch nie morbide war. Er sah schneidig aus in seiner grauen Ausgehuniform, die Mädchen im Dorf mochten das. Sandra mochte es. Doch jetzt ist sie weg. Weit weg. Und Jan sitzt hier unter der brütenden afghanischen Sonne und hält diesen sterbenden Mann im Arm.

Ein Hinterhalt. Davor hatten die Vorgesetzten am meisten gewarnt und davor hatten die Kameraden am meisten Angst. Nun war es geschehen und der Geruch des explodierten Geschosses, welches kurz vor dem Fahrzeug detonierte, brannte noch immer in Jans Nase. Verletzt war er nicht, doch hatte er sich in kurzer Panik in ein Haus geflüchtet und verharrte dort nur einen Moment zu lange. Sein Spähpanzer war ohne ihn zurück ins Camp gefahren. Er selbst blieb zurück und musste nun die knapp acht Kilometer allein zurückmarschieren. An sich kein Problem für einen erfahrenen Soldaten wie ihn. Doch dann erblickte er den verletzten Mann auf der Straße. Der Dorfbewohner war einfach zur falschen Zeit am falschen Ort. Wenn er ihn liegengelassen hätte, ihn zum Sterben liegengelassen hätte, wäre er in weniger als zwei Stunden wieder im Camp gewesen. Die Frau des Mannes hätte sich klagend über ihn geworfen, während sein Blut den trockenen Boden getränkt hätte, so wie dieser Boden schon so oft und so lange getränkt worden ist. Doch Jan konnte ihn nicht zurücklassen. Er warf ihn über seine Schulter und nahm ihn einfach mit. Der Stabsarzt im Camp würde ihn wieder zusammenflicken. Da war sich Jan sicher. Kurz erinnerte er sich an seinen Urgroßvater. Der alte Mann hatte in beiden Weltkriegen gedient und wurde nicht müde, die Geschichten der Entbehrungen zu erzählen, die dieser oder jene Feldzug gefordert hatte. Wie sie damals im Osten echte Bärenfelle gehabt hatten, um die eisige Kälte fernzuhalten. Wie schwer das Atmen war im Rauch der Brandbomben. Wie müde die Füße beim endlosen Rückzug. Jan bekam eine Ahnung davon, was die Geschichten bedeuteten, die er und so viele andere so oft belächelt hatten.

Jans Ausbildung war hart gewesen, aber dennoch erträglich. In endlosen Märschen war er durch die niedersächsische Wildnis gelaufen, das Sturmgepäck auf dem Rücken. Damals hatte er sich noch gefragt, welchen Sinn dieses Gelaufe in Zeiten von Jeeps und Helikoptern haben soll. Jetzt wusste er es. Seine Füße und sein Rücken schmerzten. Der Gedanke, den sterbenden Fremden einfach fallenzulassen, kommt ihm in den Sinn, doch er widert ihn an und er verwirft ihn und schämt sich seiner. Wie grün und frisch Deutschland doch ist. Er riecht das Gras, sieht die Butterblumen am Wegesrand und erinnert sich an die sichere Gewissheit, selbst nach dem härtesten Marsch wieder gut essen und gut schlafen zu können. Für den Sterbenden auf seiner Schulter ist das purer Luxus. Jan schwitzt. Seine Hände sind rutschig, seine Knie schmerzen. Sein Gewehr stört beim Laufen. Doch Jan kann jetzt nicht aufgeben. Weil Aufgeben jetzt erbärmlich wäre.

Es geht nicht anders. Jan muss eine Pause einlegen. Die brennende Sonne, die brennende Last. Er legt den Sterbenden so behutsam wie möglich ab. Er ist wach! Jan verharrt einen Moment regungslos. Er weiß nicht, was er sagen oder tun soll. Sein allererster Gedanke ist, dem Mann zu verstehen zu geben, dass er es nicht war, der ihn verletzt hat. Dass er ihm nur helfen will. Doch dann besinnt er sich und tut das Einzige, was dem Sterbenden helfen könnte. Er gibt ihm Wasser. Das Wasser aus seiner Feldflasche ist lauwarm. Kurz denkt Jan an eine wunderbar erfrischende Limo aus dem heimischen Kühlschrank. Einen noch kürzeren Moment denkt er an Sandra. Dann erinnert er sich an die gekühlten Getränke, die er letzte Woche ausladen helfen musste, weil sich politischer Besuch im Lager ankündigte. Politiker. Wie er sie hasste. Wenn einer mal herkam nach Afghanistan und sein käsiges Gesicht in die Kameras hielt und dann schnell in das klimatisierte Zelt verschwand und eisgekühlte Limonade schlürfte, während keine 500 Meter weiter die Kinder um Essen bettelten. Jan schüttelt sich und blickt dann in die Augen des Sterbenden. Er fasst ihn am Arm, versucht ihn zu beruhigen. Obwohl der Mann große Schmerzen haben muss, bleibt er ganz ruhig. Er versucht zu sprechen, doch es gelingt nicht. Unter großer Anstrengung holt er etwas aus der Tasche seines Gewandes und legt es in Jans Hand. Es ist ein Anhänger mit einer Art Bergkristall. Offenbar ein Talisman oder ein Familienerbstück. Jan ist verwirrt. Er betrachtet den Anhänger und schaut wieder zum Sterbenden. Etwas gedankenlos steckt Jan den Talisman in seine Uniform und hievt den Mann erneut auf seine Schulter. Noch drei Kilometer.

Jan sitzt in der Bahn, die ihn von der Großstadt in sein Heimatdorf zurückbringen wird. Er ist auf dem Weg nach Hause, zu Sandra. Das erste Mal seit vielen Monaten wird er sie wiedersehen. Er freut sich auf ihr Lächeln, ihre weißen Zähne und die kleinen Pölsterchen an ihren Hüften, die sie so furchtbar findet und er so liebt. Jan muss lachen. Er denkt an seinen Urgroßvater und die Geschichte seiner Heimkehr nach dem Krieg. Wie er erst viele Jahre nach Kriegsende aus der Kriegsgefangenschaft entlassen wurde und nach Hause zurückkehrte und seine Frau dann der Bigamie bezichtigt wurde, weil sie ihn für tot hielt und wieder geheiratet hatte. Jans Urgroßvater störte das damals kaum, er war froh, am Leben gewesen zu sein. Nur der deutsche Staat hatte wohl was dagegen. Jan wird seine Sandra nicht in den Armen eines anderen wiederfinden, das ist sicher. Gedankenverloren blickt er aus dem Fenster. An einer Balkonbrüstung hängt ein selbstgemachtes Plakat. Soldaten sind Mörder steht da. Jan muss lächeln. Er holt den Talisman aus seiner Tasche und fühlt ein letztes Mal die brennende afghanische Sonne in seinem Gesicht.

(Diese Geschichte entstand als Impro-Geschichte auf Zuruf von Stichwörtern durch meine Fans. Danke für die Inspiration.)

 

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