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Immer wenn ich ein wenig Verständnis für die Leute zu beobachten, dass Schweizer Uhrenmundpropaganda ist gut. www.replicauhrenswiss.de, Ich mag viele Schweizer Marken sind es, Patek Philippe, Vacheron Constantin, Girard-Perregaux, zählen etc. gehören zu den besten, replica uhren deutschland, es gibt auch andere High-End-Rolex, Cartier, Pflaume, Roma, Radar, Tissot, und so weiter. Aber eine gute Uhr muss aus der Schweiz gekommen tun? Die Antwort ist nicht eindeutig. Schweizer Uhrenfertigungstechnik , replica uhren deutschland, während hohen Status, aber die deutsche Uhrenfertigungstechnik hat sich gefangen.

Miriam – Impro-Geschichte (5 Worte mit D)

Miriam wunderte sich ein wenig, wie leicht die Rasierklinge letztlich durch ihr Handgelenk glitt. Sie hatte es sich wesentlich schwerer vorgestellt. Auch freute sie sich, wie wenig es wehtat. Vielleicht war es die willkommene Wirkung des Aspirins, das sie genommen hatte, um ihr Blut zu verdünnen. Vielleicht war es auch nur die entspannende Wärme der heißen Badewanne, deren Wasser sich nur erstaunlich langsam rot färbte. Über die Tragweite ihrer Tat dachte Miriam jedoch nicht nach. Es interessierte sie kaum. Es war doch sowieso alles egal. Und es interessierte ja auch niemanden sonst.

Sie dachte daran, wie alles angefangen hatte. Damals als kleines Mädchen hatte sie am Daumen gelutscht, wie unzählige andere Kinder auch. Und wie bei unzähligen anderen Kindern auch hatte sie irgendjemand Daumenlutscher genannt. Ein anderes Kind, ihre Tante, ein Erzieher. Miriam konnte sich nicht genau an die Person erinnern. Aber sie erinnerte sich noch gut an das Gefühl, das jener Kommentar damals in ihr auslöste. Sie schämte sich. Viel mehr als es ein Kind müsste, das bei etwas so Harmlosen ertappt wird. Aber sie hörte deswegen nicht auf, am Daumen zu lutschen. Im Gegenteil, sie lutschte exzessiv, bis ihre Daumen aufgeweicht waren und zu schmerzen begannen. Wie alle anderen Kinder hörte sie irgendwann damit auf. Doch geblieben war in ihrer Seele das tiefsitzende Gefühl der Scham, das sich immer dann zeigte, wenn sie glaubte, den Erwartungen anderer nicht gerecht zu werden – selbst wenn es nur eine Verkäuferin war, der sie die Bitte nach passendem Kleingeld abzuschlagen gezwungen war.

Ja, Miriam neigte schon immer zu Empfindsamkeiten. Und schon immer brachen diese in zwanghaften Verhaltensweisen hervor. Am unangenehmsten war ihr immer der Tick mit dem Dingsbums. Wir alle sagen ab und zu Dingsbums, wenn uns ein Begriff nicht einfällt oder wir schneller reden als unser Sprachzentrum zu folgen vermag. Doch Miriam sagte bewusst und gezielt Dingsbums. Sie hasste es, aber sie konnte nicht anders. Selbst wenn sie genau wusste, was sie sagen wollte, wie der Begriff lautete. Selbst wenn sie ruhig und bedächtig sprach. Ja sogar, wenn sie ablas in der Schule oder später auf der Universität. Wie kann so ein kluges Mädchen nur so oft Dingsbums sagen, hatte sich ihre Mutter immer gewundert. Doch mehr als gewundert hatte sie sich nie. Auf die Idee, dass mehr und vor allem Schlimmeres dahinterstecken konnte, kam sie nicht. Miriam auch nicht. Als Philipp ihn dann auch noch niedlich fand, diesen Tick mit dem Dingsbums, kümmerte sich Miriam auch nicht mehr darum. Es gehörte halt zu ihr. Na und?

Philipp ging, als Miriam nur noch auf der Couch lag und an die beigefarbene Wand starrte, die sie gemeinsam gemalert hatten als es ihr noch gut ging. Von diesem Zeitpunkt an verschlechterte sich ihr Zustand von Tag zu Tag. Sie aß kaum noch, ging nie mehr aus, vernachlässigte ihr Studium und schleppte sich immer seltener zu den sporadischen Nebenjobs. Nur einmal, es war im Herbst, da bekam Miriam Pfeiffersches Drüsenfieber und musste für zwei Tage ins Krankenhaus. Dort interessierte man sich für sie, kümmerte sich um sie. Sie empfand das als großartig, obwohl sie eigentlich den Kontakt zu anderen Menschen, selbst zu Freunden und Angehörigen, längst eingestellt hatte. Doch diese distanzierten Ärzte und Schwestern mit ihrer steril wirkenden Kleidung gaben Miriam ein seltsames Gefühl der Wärme. Nachdem sie entlassen wurde, kam sie beinahe täglich ins Krankenhaus zurück, um den verwunderten und bald entnervten Ärzten irgendwelche Symptome zu schildern und Anfälle vorzutäuschen. Einer von ihnen nahm sie dann beiseite und empfahl einen sehr kompetenten Kollegen, der sich die Ursachen ihrer Hypochondrie einmal ansehen könnte. Die Visitenkarte des Kollegen lag seitdem auf der Kommode.

Wenn man zu so einem Psychodoktor geht, dann nimmt einen später keine Versicherung mehr und bei Bewerbungen hat man auch keine Chance, wenn die das rauskriegen. Das hatte Philipp einmal gesagt, damals als die Wände noch frisch gestrichen waren. Miriam glaubte ihm und suchte sich niemals professionellen Rat, selbst als sie begann zu verstehen, dass mit ihr mehr nicht stimmte als nur der Schuldkomplex des Daumenlutschens und das Dingsbums in jedem dritten Satz. Sie merkte, dass sie Hilfe brauchte, als sie sich so oft einen Rasierer über das Gesicht zog, dass ihre Haut überall brannte und mehrere Stellen längst blutig geworden waren. Sie spürte den Schmerz, hörte sogar das Blut auf ihre Bluse tropfen. Doch sie konnte nicht aufhören. Sie hatte einen widerlichen Damenbart. Da war er doch. Sieh doch genau hin. Miriam rückte ganz nah an den Spiegel, doch es war beim besten Willen kein Häarchen zu erkennen. Trotzdem zog sie wieder und wieder den Rasierer über ihr Kinn und ihre Oberlippe. Ja, sie brauchte Hilfe. Doch wer konnte ihr schon helfen? Wer wollte das? Philipp, der nie wieder angerufen hatte? Ihre Mutter, die sich nicht mal mehr wunderte, sondern nur noch den Kopf schüttelte und alle Verantwortung von sich schob mit dem Satz: Du bist erwachsen, Kind, du musst dich selbst um deine Probleme kümmern. Ja, stolz sein dürfen sie, die Eltern. Aber schämen will sich niemand für sein Kind. Was sollen denn die Nachbarn sagen?

Miriam ärgerte sich, dass das Wasser in der Wanne so schnell kalt geworden war. Sie fror ganz entsetzlich. Schnell drehte sie den Hahn mit dem heißen Wasser nochmal auf, rutschte dabei aber wiederholt ab. Sie konnte den Hebel einfach nicht mehr richtig greifen. Ihr wurde schwindelig. Sie drehte den Kopf zur Seite und sah ein Mädchen in ihrem Badezimmer stehen. Etwa in ihrem Alter, ebenfalls mit schulterlangen dunklen Haaren und derselben Blässe, die Miriam so an sich hasste und die Philipp so mochte. Auf den flüchtigen Blick hätte das Mädchen ein Doppelgänger Miriams sein können. Doch etwas an ihr war anders. Sie lächelte, schien glücklich. Eine Aura der Arglosigkeit umgab sie. Obwohl sie reglos im Bad stand, so schien es, als wenn sie jeden Moment loslaufen würde. In die Arme eines Geliebten vielleicht oder an den reich gedeckten Tisch der Familie oder ins Kino mit den anderen hübschen Mädchen. Miriam lächelte. Zum ersten Mal seit Ewigkeiten lächelte sie. Sie freute sich sehr für das Mädchen. Sie empfand keine Missgunst, keinen Neid. Nicht ein kleines bisschen. Miriam empfand gar nichts mehr.

 

(Diese Geschichte entstand als Impro-Geschichte auf Zuruf von Stichwörtern durch meine Fans. Danke für die Inspiration.)

 

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