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Immer wenn ich ein wenig Verständnis für die Leute zu beobachten, dass Schweizer Uhrenmundpropaganda ist gut. www.replicauhrenswiss.de, Ich mag viele Schweizer Marken sind es, Patek Philippe, Vacheron Constantin, Girard-Perregaux, zählen etc. gehören zu den besten, replica uhren deutschland, es gibt auch andere High-End-Rolex, Cartier, Pflaume, Roma, Radar, Tissot, und so weiter. Aber eine gute Uhr muss aus der Schweiz gekommen tun? Die Antwort ist nicht eindeutig. Schweizer Uhrenfertigungstechnik , replica uhren deutschland, während hohen Status, aber die deutsche Uhrenfertigungstechnik hat sich gefangen.

Klugscheißer (Mini-Impro-Story: 5 Worte mit A)

Ich hasse Leute, die sich nur selbst gern reden hören. Das hat nichts mit meiner grundsätzlichen Abneigung gegenüber unserer fehlerbehafteten Spezies zu tun, sondern vielmehr mit dem Unverständnis darüber, so etwas Reizvolles wie zwischenmenschliche Kommunikation zu faden Monologen verkommen zu lassen. Nicht viele Menschen sind wirklich vielseitig gebildet, ich am allerwenigsten. Mit mir kann man sich zum Beispiel nicht über typisch männliche Themen unterhalten, denn ich habe weder etwas für Autos und Motorräder, noch für Heimwerkeln oder sonstige Ingenieurskunst übrig. Auch meine Fähigkeiten am Grill sind bestenfalls durchschnittlich. Trotzdem versuche ich nicht, jedes Gespräch auf ein mir vertrautes Thema zu lenken, damit ich mich präsentieren kann. Ich möchte mich unterhalten und zu diesem Spiel gehören mindestens zwei Spieler, die das Spiel auch beherrschen müssen.

Ich erinnere mich an die Zeit der Fußball-Weltmeisterschaft zurück. In jedem Bekanntenkreis gibt es ja mindestens einen Spezi, der aus irgendeinem Grund eine andere Mannschaft unterstützt als der Rest der Truppe. Früher hieß das Vaterlandsverrat, heute Diversifikation oder so. Bei mir war das ein Nachbar, der nur in einem Trikot von Argentinien herumlief. Er ist mit einer Argentinierin verheiratet und scheint ihr auf diese Weise seine endlose Liebe zeigen zu wollen. Das an sich wäre ja noch ok, doch leider hat er wohl auch schon das eine oder andere Mal ihre Heimat besucht und ist seither zum Experten für dieses südamerikanische Land mutiert. Es vergeht kein Gespräch, ohne dass er einen darüber aufklären muss, mit welcher Exportsteigerung die neue Regierung… und wie viel entspannter die Menschen dort doch… und dass wir Deutschen so viel von ihnen lernen… Naja, Fußballspielen jedenfalls nicht, was!?

Noch einen Tick nerviger sind allerdings die ethisch Überlegenen. Vegetarier zum Beispiel. Oder Veganer, so etwas wie die höchste Kaste der Vegis. Unberührbar, unangreifbar, unertragbar. Erst letzte Woche hielt mir eine Bekannte aus jener Kaste einen rührseligen Vortrag über die Notwendigkeit veganer Ernährung und pries mir Avocado, Birne und Rucola als Sakramente ihrer frugalen Religion. Es ist beinahe unmöglich, mit einem missionierenden Veganer über irgendetwas anderes zu reden als Obst. Beim letzten Gespräch mit jener Bekannten starrte ich auf ihren sich bewegenden Mund und hörte, dass sie sprach, doch ich konnte das Gefasel einfach nicht mehr richtig wahrnehmen. Stattdessen dachte ich still: „Wiebke, wenn ich ein Affe wäre, dann könnten wir uns den ganzen Tag über Obst unterhalten. Aber dann würde ich dich auch zwingen, mir die Läuse aus dem Fell zu knabbern und überfallartig mit dir pimpern, weil ich das große Alphamännchen bin und du nur so viel wiegst wie eine Palette fettarme Milch.“ Fast hätte ich es laut ausgesprochen, aber zum Glück kaute ich grad ne Bifi.

Als auch nicht besonders unterhaltsam erachte ich die Fachidioten. Diese Mitmenschen sind so sehr auf ihr jeweiliges Spezialgebiet fokussiert, dass ihnen völlig entgeht, wie marginal deren Fachthema für den Alltag der meisten Leute ist. Neulich sagte ich auf einer Stehparty in Anwesenheit eines Juristen den völlig unbekümmerten und doch folgenschweren Satz: „Ich werd mal den Kühlschrank in Augenschein nehmen.“ Daraufhin ergoss sich über die Gäste ein zweistündiger Monolog über die juristische Bedeutung des Wortes Augenschein in dessen Eigenschaft als richterliches Beweismittel – oder so ähnlich. Ich habe nicht viel davon mitbekommen, denn ich unterhielt mich in der Küche mit einer sehr attraktiven Gynäkologin. Die sprach zwar auch viel über ihren Beruf, doch störte mich das nicht ganz so sehr. Muss am Bier gelegen haben.

Wenn man sich wirklich ehrlich und ohne falsche Hintergedanken unterhalten will und noch dazu einen Gesprächspartner möchte, der dankbar ist, wenn ihm etwas Interessantes erzählt wird, dann sollte man sich an Kleinkinder wenden. Es sei denn, man gerät an einen Klugscheißer. Ja, die gibt es auch schon in klein und man kann sie nicht mal fies behandeln wenn sie einen zu sehr nerven. Ich kenne da so einen Experten. Jakob, 6 Jahre alt, Klugscheißer. Einer von denen, die sehenden Auges auf die Rolle des Außenseiters zurennen, denen dann das Milchgeld abgezogen wird und die sich erst sehr spät rächen können, wenn sie mit ihrem Audi an den alten Peinigern vorbeifahren, die vor dem Netto stehen. Jakob möchte Astronaut werden. Doch anstatt wie alle anderen Rotzlöffel einfach nur sechshundert Mal am Tag zu sagen: „Ich will Astronaut werden“ hat sich Jakob umfassend auf diesem Spezialgebiet weitergebildet und weiß mehr über den Job als Sigmund Jähn. Die meisten Eltern wissen gar nicht, was sie ihren Mitmenschen mit dieser bildungsfokussierten Erziehung antun. Jakob kann einen stundenlang mit Details zur Raumfahrt zuschwafeln und lässt sich auch nur sehr schwer durch Fernsehen ablenken. Für eher gemütliche Babysitter auf Abruf wie mich also eine Mammutaufgabe. Doch als ich zuletzt auf den kleinen Kosmonauten aufgepasst habe, konnte ich ihm endlich eins auswischen. In weiser Voraussicht kaufte ich nämlich eine BBC-Dokumentation über die verheerendsten Raumfahrt-Katastrophen und schilderte dem Bengel beim Vesper detailgenau, was passiert, wenn ein Astronaut beim Wiedereintritt in die Atmosphäre verglüht. Den Rest des Abends haben wir gemütlich KiKa geschaut. Wenn man doch nur alle Klugscheißer so einfach zum Schweigen bringen könnte…

(Diese Geschichte entstand als Impro-Geschichte auf Zuruf von Stichwörtern durch meine Fans. Danke für die Inspiration.)

 

1 Kommentar

  1. wahnsinnig machend tolle beautyfull Improstory ,nur weiter so.
    hier meine Vorschläge..
    Bärenfell, Baisertorte, Beetumrandung, Bunsenbrenner, Buffalo-Bill
    nun ran an die Lettern

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