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Immer wenn ich ein wenig Verständnis für die Leute zu beobachten, dass Schweizer Uhrenmundpropaganda ist gut. www.replicauhrenswiss.de, Ich mag viele Schweizer Marken sind es, Patek Philippe, Vacheron Constantin, Girard-Perregaux, zählen etc. gehören zu den besten, replica uhren deutschland, es gibt auch andere High-End-Rolex, Cartier, Pflaume, Roma, Radar, Tissot, und so weiter. Aber eine gute Uhr muss aus der Schweiz gekommen tun? Die Antwort ist nicht eindeutig. Schweizer Uhrenfertigungstechnik , replica uhren deutschland, während hohen Status, aber die deutsche Uhrenfertigungstechnik hat sich gefangen.

Für Anne

„Haben Sie die neue GeForce auch für einen PCI-Steckplatz?“

Anne erschrak. Eigentlich wollte sie doch nur schnell zu Tobias huschen, um ihm zu sagen, daß das mit dem Diensttausch Mittwoch klar geht. Doch wieder war der Kunde schneller.
Der Kunde. Der König unter den Raubtieren. Immer auf der Suche nach wehrloser Beute in Form von Angestellten, die im Hintergrund arbeiten während sie vordergründiges Wissen nur vortäuschen. Täuschung als Überlebensstrategie. Wie bei dieser Heuschrecke, die so tut, als sei sie ein Stöckchen. Hat Anne auch mal versucht, aber sie ging einfach nicht als Staubsauger durch. Die Proportionen waren zu unpassend.
Flucht kommt auch nicht infrage, der Blick des Kunden ist für Anne wie das Scheinwerferlicht eines Autos für ein Reh. Sie muss ihn hilflos anstarren bis er sie überfährt oder das Steuer doch noch herumreißt. Dieser hier ist einer der Fahrschulmusterschüler. Er hält an seiner Frage fest wie am Steuer kurz vorm Aufprall.

„Junge Frau? Können Sie mir die Frage beantworten?“

Wenn bloß der Wolfgang hier wäre. Der weiß immer alles und holt sie immer aus der Patsche. Komischerweise ist er auch immer sofort da, wenn sie in Not ist. Angela meinte neulich, er stünde auf Anne, doch sie merke es nicht oder wolle es nicht merken, weil er doch schon 38 ist und kreisrunden Haarausfall hat. Warum die sich bloß immer in ihr Liebesleben einmischen wollen. Du bist doch so hübsch, du gehst auch schon auf die dreißig zu, warum findest du denn keinen. Bla bla bla.
Als würde Anne nicht ab und an vor dem heimischen PC sitzen und E-Mails mit netten jungen Männern austauschen. Oder die Feierabende auf der Piste verbringen. Doch so leicht gibt es Anne nicht. Da könnt ja jeder kommen. Ach, würde doch einer kommen.

„Arbeiten Sie überhaupt hier?“

Tatsächlich zeigt Anne heut keine herausragende optische Präsenz. Der Pony ist mal wieder zu lang und fällt ihr ins Gesicht. Die grün-blauen Augen müde von der kurzen Nacht. Heute hätte ihr freier Tag sein sollen. Doch was heißt schon frei, wenn man eine leitende Position hat. Wenn dann erstmal das Diplom in der Tasche ist, dann steht ihr die Welt offen, dann heißt es: Welt, ich komme. Bis dahin aber besteht die Welt aus einem Elektromarkt und einem schwitzenden Mittfünfziger, der ihr eine Pappschachtel von Nvidia unter die Nase hält.
Na toll, die Distributionspartner könnte sie ihm jetzt aufsagen, aber was weiß sie denn von Steckplätzen?

„Meine Güte, was hier für Leute arbeiten!“

Puh, er ist weg.
Schnell zurück ins Büro, die Remittenden machen sich nicht von selbst. Anne wirft noch einen Blick auf die Kassenschlange. Frau Pätzold macht ihren Job. Wie jeden Tag. Ruhig und gelassen. Ohne viel Stress und Verantwortung, aber eben auch ohne viel Ehrgeiz und Perspektive. Trotzdem wäre Anne manchmal gern wie sie. Einfach die paar Stunden stussig ihr Ding machen und dann komplett abschalten. Die Arbeit abwerfen, wenn man aus der Tür ist. Zuhause warten die Kinder gespannt darauf, dass endlich zusammen der Weihnachtsschmuck aufgehangen wird. Papa hat ihn schon aus dem Keller geholt.
Aber wer würde auf Anne warten? Im Moment sind das nur der stumme Computer und der tadelnde Berg ungespülten Geschirrs. Aber bald, irgendwann… Da wird alles toll.

Bald ist Weihnachten, im Frühjahr wird sie 28. Ist noch Zeit, um glücklich zu werden, denkt sie sich. Gerade hat sie eine ganz tolle Mail bekommen von so einem Typen, voll sympathisch, studiert auch und schreibt Geschichten für sie. Und das Tollste ist: Er weiß auch nicht, ob es die neue GeForce auch für PCI-Steckplätze gibt.

 

1 Kommentar

  1. Hallo Thomas, Ihre Kurzgeschichten sind weder “ zu tiefgründig, traurig oder langweilig“ – sondern aus dem Leben, rhetorisch 1A und mit dem notwendigen Blick für das Wesentliche der Situation(en) – sensationell.
    Diese hier liebe ich besonders – handelt sie doch ganz offensichtlich von meiner großen Tochter, auf die ich sehr stolz bin!
    Großes Kompliment, Thomas, und bitte weitermachen!
    CS / Tirol

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