030 831 99 004 ich@thomasbindernagel.de
Immer wenn ich ein wenig Verständnis für die Leute zu beobachten, dass Schweizer Uhrenmundpropaganda ist gut. www.replicauhrenswiss.de, Ich mag viele Schweizer Marken sind es, Patek Philippe, Vacheron Constantin, Girard-Perregaux, zählen etc. gehören zu den besten, replica uhren deutschland, es gibt auch andere High-End-Rolex, Cartier, Pflaume, Roma, Radar, Tissot, und so weiter. Aber eine gute Uhr muss aus der Schweiz gekommen tun? Die Antwort ist nicht eindeutig. Schweizer Uhrenfertigungstechnik , replica uhren deutschland, während hohen Status, aber die deutsche Uhrenfertigungstechnik hat sich gefangen.

Entspannte Weihnachten

Obwohl ich mit Isabelle erst das zweite Mal Weihnachten verbringe, fühlt es sich schon ziemlich nach Familie an. Das mag an unserer netten kleinen Wohnung liegen, die immer ein bisschen unaufgeräumt ist, so wie wir es beide gemütlich finden. Vielleicht liegt es auch an unserem ungeborenen Sohn, der irgendwie schon ein Teil von uns ist, wenn er mal wieder durch Isabelles Bauchdecke boxt. Ganz sicher liegt es daran, welch warmes Gefühl mich jedes Mal umgibt, wenn ich Isabelle sehe, sie berühren darf, ihren Duft im noch warmen Kopfkissen genieße, während sie schon aufgestanden ist. Ja, das können entspannte Weihnachtsfeiertage werden. Zumal wir uns dieses Jahr keinen Reisestress antun und lieber die Verwandtschaft zu uns eingeladen haben. Moment mal, was haben wir?

Natürlich lag es nahe, nicht mit einer Frau im siebten Monat durch die Republik zu fahren, sondern stattdessen die lieben Verwandten aus dem Ruhrpott nach Berlin zu karren, zumal es sich auch nur um fünf Leute handelt. Diese Menge ist aufwandtechnisch überschaubar, lässt sich selbst in unserer Bude bequem platzieren und wird hoffentlich trotzdem reichlich Geschenke mitbringen. Soweit die Theorie. Doch leider entpuppt sich dieser gerissene und leicht selbstsüchtige Plan als nicht optimal durchdacht. Denn anstatt der Familie einen authentischen Einblick in unser Leben zu geben, erstellt Isabelle lieber einen mehrseitigen Vorbereitungsplan, der vorrangig solche Aufgaben auflistet, die ich ich ja nun so gar nicht leiden kann. Ihre pränatale Eingeschränktheit clever ausnutzend, teilt Isabelle mir natürlich die schwersten und nervigsten Aufgaben zu. Ich lese garstige Begriffe wie Aufräumen, Einkaufen, Putzen und in den Keller räumen. Los jetzt! heißt es. Die Uhr tickt!

Ich beginne schnurstracks mit meinen Aufgaben und bemerke sofort, wie sich mein Körper pflichtbewusst auf die vor ihm liegenden Tätigkeiten einstellt. Ich werde nämlich abrupt müde. Doch statt mich hinzulegen und zu hoffen, dass das Übel an mir vorüberzieht, raffe ich mich auf und trotte in die Küche zur Kaffeemaschine. Offenbar verweichliche ich auf meine alten Tage, naja. Geschickt wie ein Safeknacker bugsiere ich eine Tasse an den Stapeln ungewaschenen Geschirrs vorbei unter den Kaffeeautomaten und lasse mir einen dreifachen Espresso ein. Nebenbei verfluche ich mich mal wieder selbst, weil schon wieder alle vier verfügbaren Pfannen dreckig übereinander gestapelt auf der Spüle liegen und ich es wieder nicht geschafft habe, wenigstens jeweils ein bis zwei davon direkt abzuwaschen. Muss ein Gendefekt sein oder vielleicht diese Chemtrails. An mir kanns nicht liegen, ich nehme es mir ja dauernd vor.

„Wenn du schon in der Küche bist, dann nimm dir gleich mal den Backofen vor!“ höre ich eine mir wohlbekannte Stimme verlauten. Schon komisch, wie sehr sich die Wahrnehmung einer einst so geliebte Stimmfarbe ändert, wenn die Inhaltsebene sich so radikal wandelt. Nichtsdestotrotz hat sie Recht. Die Häufigkeit, mit der wir unseren Backofen reinigen, verhält sich entgegengesetzt proportional zur Häufigkeit, mit der wir ihn nutzen. Ich öffne also die Ofenklappe und finde ein schwarz-buntes Potpourri aus vergangenen Mahlzeiten als knusprige Kruste auf dem Ofenboden. Weitsichtig wie ich bin, habe ich mir einst ein Reinigungsspray angeschafft, welches laut Herstellerangaben ganz leicht selbst stark Eingebranntes löst und quasi wie von selbst putzt. Folglich sprühe ich das Zeug großzügig auf und schmeiße die Playstation an. Aus irgendeinem Grund quält mich dann aber doch mein Gewissen – eine Schwäche, an der ich dringend arbeiten muss – und ich schaue nach, wie weit das Reinigungszeug mit seiner Arbeit ist. Tatsächlich haben sich mindestens die oberen 3 Millimeter Kruste gelöst. Mit einem kräftigen Wisch ist alles weg. Zumindest vom Backofenboden. Stattdessen klebt nicht nur das Wischtuch, sondern gleich meine ganze Hand. Sei es drum, nur vier Durchgänge später habe ich mehrere Level meines Videospiels geschafft und nebenbei immerhin sieben bis zehn Millimeter Kruste entfernt. Von Sauberkeit ist der Herd aber leider noch immer weit entfernt. Ich werde ungeduldig und fahre stärkere Geschütze auf. Mit einem Trennschleifer rücke ich der Kruste nun zu Leibe und habe durchschlagenden Erfolg. Die Krustenteile fliegen nur so durch die Küche und kleben sich natürlich sofort an jedes verfügbare andere Möbelstück. Doch das ist mir im Moment egal, denn auf meiner To-Do-Liste von Isabelle steht ja nur die Backofenreinigung drauf. Leider erwische ich im Überschwang auch den Zeigefinger meiner rechten Hand. Das wars wohl für heute mit der Playstation.

Zufrieden über mein Werk lasse ich mich in den Sessel plumpsen und verarzte meinen armen Finger. Doch unbarmherzig breitet Isabelles To-Do-Liste ihre unanständigen Schenkel vor mir aus und mahnt mich, auch die weiteren Punkte in Angriff zu nehmen. Da ich gerade so gut in Fahrt bin, wende ich mich weiteren Reinigungsarbeiten zu. Höhepunkt der Putzorgie ist das Säubern des Lüfters im Bad. Das Ding sieht aus, als hätte sich noch nie jemand darum gekümmert. Zunächst glaubte ich sogar, es sei womöglich schon in der Weimarer Republik installiert worden und seitdem unangetastet geblieben. Doch ein Aufdruck der Website des Herstellers scheint mir ein Indiz für die Unsinnigkeit dieser Theorie. Gleichwohl ist der Lüfter widerlich verschmutzt. Ich besteige einen Stuhl, um den Luftfilter zu entfernen und blicke zum ersten Mal von oben auf den Badhängeschrank. Die Oberfläche von dem Ding sieht aus wie Mordor. So ähnlich müssen sich Frodo und Sam gefühlt haben, als sie zum ersten Mal die schwarzen Weiten dieser finsteren Lande gesehen haben. Doch wie die beiden Hobbits, so weiß auch ich, dass ich diese Hölle überstehen werde, wenn auch mit viel Abscheu und großem Kampf. Bewaffnet mit einem magischen Wischtuch befreie ich das Hängeschrankland von der Finsternis und den Schatten und wende mich dem Lüfter zu. Ich entferne den Filter und überlege volle sechs Minuten, ob das nun tatsächlich der verstaubte Filter ist oder nur gepresster Staub, den ich so wie er ist entsorgen kann. Merke: Wenn man nicht mehr sicher ist, ob etwas ein Bauteil oder Dreck ist, sollte man es ungeachtet der korrekten Einordnung entsorgen. Beim Wiedereinsetzen schneide ich mir mit der Lüfterklappe in den Zeigefinger der bislang unverletzten Hand und rutsche beinahe vor Schreck vom Stuhl. Na das wäre ja eine schöne Bescherung geworden.

Endlich wieder im Sessel sitzend, bemitleide ich das Schicksal meiner beiden Fingerchen, trage deren Wunden aber gleichzeitig mit gewissem Stolz. Ha, Isabelle, wer ist hier der Macher? Wer erfüllt seine Aufgaben, allen Widrigkeiten zum Trotz? Wer erleidet selbst schlimmste Qualen, nur für deine Verwandtschaft? Wenn das nicht mindestens eine kleine Nackenmassage gibt. Doch oh Weh! Erneut fliegt mein Blick auf die böse Liste. Angeblich müssen noch Sachen in den Keller geräumt werden. Kurz überlege ich, diesen Punkt zu ignorieren. Warum versteckt man Sachen, die irgendwie zu einem gehören und die einen das ganze Jahr über nicht stören, plötzlich wenn Besuch kommt und vermittelt diesem einen ganz anderen Eindruck seines eigenen Lebensraums. Ist das nicht auch irgendwie Lügen? Oder zumindest Schummeln? Ach was solls! Ich schnappe mir die paar Kisten und Kartons mit Kram, den wir immer schonmal irgendwie sortieren und verräumen wollten und stopfe sie in den vorher schon überfüllten Kellerraum. Ich halte kurz inne und sinniere über den Großstadtkeller als metaphorisches Bildnis für die Überflussgesellschaft und die emotionale Trennungsangst der Generation Internet. Da geht plötzlich das Kellerlicht aus und ich stoße mir ganz übel den großen Zeh an einer blöden Kante.

Ein letzter großer Punkt auf Isabelles Liste verlangt mir dann noch einmal alles ab. Ich soll doch bitte nochmal einkaufen gehen. Nur ein paar Kleinigkeiten. Ein bisschen was zu essen für den vermaledeiten Sonntag, der sich dieses Jahr frech an die beiden Weihnachtsfeiertage geheftet hat und dessen Nichtberücksichtigung sicher dem einen oder anderen noch bitter aufstoßen wird. Außerdem soll ich doch bitte noch ein paar leckere Süßigkeiten holen. Und natürlich mehrere Kästen Getränke. Sonst brauchen wir aber nichts mehr. Zu meinem großen Glück ist die Kaufhalle recht leer – beachtlich an einem 23.12. Es hat durchaus Vorteile, am Stadtrand zu wohnen. Ich möchte nicht wissen, was heute am Ostbahnhof los ist oder in den großen Centern im Zentrum. Ich habe also genug Zeit und Platz, um mich genauestens am Süßigkeitenregal zu orientieren. Isabelle und ich haben nämlich genug von den geschenkten Süßigkeiten zu Weihnachten. Egal, wie lieb einen die Papas, Mamas, Omas und Opas haben – die bunten Teller sind immer gespickt mit Mist. Freut sich wirklich jemand über harte Lebkuchen, trockene Plätzchen oder… Mandarinen??? Weihnachten ist die Zeit, in der man ohne viel Reue Süßes in sich reinstopfen kann. Warum gibt man das Geld denn dann nicht für geile Süßigkeiten aus? Wir jedenfalls machen das und ich wähle entsprechend üppig an besagtem Regal aus. Natürlich weiß ich, was meine geliebte Isabelle am ehesten mag und ihre Wahl entspricht zumeist auch der meinen. Ich finde das wichtig. Ich könnte mit niemandem zusammenleben, der stattdessen lieber Mandarinen isst.

Etwas weniger enthusiastisch erledige ich die restlichen Einkäufe und stehe wenig später vor dem pickepackevollen Auto in der Tiefgarage. Jetzt heißt es, das Gehirnschmalz noch ein letztes Mal voll einzusetzen. Es gilt, alle Einkäufe mit möglichst wenig Laufaufwand nach oben zu transportieren. Als durchaus kräftiger, aber leider konditionell unterentwickelter Mann bepacke ich mich grundsätzlich lieber schwer und laufe dafür weniger Gesamtmeter. Tatsächlich gelingt es mir, beim ersten Transport drei schwere Taschen, ein Päckchen Wasser sowie die leichten, aber unhandlichen Klopapierrollen auf meine Extremitäten zu verteilen. Dummerweise bin ich so auf selbige konzentriert, dass ich mir in der für mich etwas zu niedrigen Tiefgarage gehörig die Omme stoße. Ich fühle mich kurz wie Christoph Kramer im WM-Finale und sehe wohl auch einige Sekunden genauso aus. Doch versagen ist keine Option – ich bin schließlich kein Argentinier.

Nur kurz nachdem ich die letzte Ladung Einkäufe schwungvoll in den Flur geworfen habe, erscheint Isabelle und inspiziert sofort argwöhnisch die einzelnen Räume. Sie zeigt sich offenbar sehr zufrieden mit den Ergebnissen und war selbst auch nicht untätig. Sie hat doch tatsächlich ein wenig bei uns geschmückt. Das sieht ihr so gar nicht ähnlich. Muss wohl auch was mit diesem Familiengefühl auf sich haben. Leider haben selbst leichte Tätigkeiten bei Schwangeren oft herbe Nachwirkungen. Und so beende ich meinen harten Arbeitstag mit einer liebevollen Massage des von meinem kommenden Sohn und dem Leben an sich so arg gebeutelten Körpers meiner tollen Frau. Diese quittiert meinen Wellnessdienst mit einem beachtlichen Schnarchen, als sie mir unter den knetenden Händen wegratzt. Sekunden später plumpse ich ein letztes Mal in den Sessel, versorge meine vier klaffenden Wunden an Händen, Fuß und Kopf und frage mich, wie wir überhaupt auf die Idee gekommen sind, Weihnachten würde ganz entspannt ablaufen, wenn wir nicht unterwegs sein müssten.

 

Ich wünsche allen Lesern ein Frohes Weihnachtsfest!!!

 

 

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  • Tienda camisetas futbol baratas
  • Stroje piłkarskie
  • scarpe calcio bambino
  • Botas de futbol baratas outlet
  • Lacne kopacky
  • chaussure de foot visse pas cher
  • günstige fussballschuhe
  • Billiga fotbollsskor outlet
  • dětské fotbalové dresy
  • maillot foot pas cher boutique
  • detske futbalove dresy