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Christian (Mini-Impro-Story: 5 Worte mit C)

Christian saß an seinem Schreibtisch und verstand die Welt nicht mehr. Vor ihm lag eines dieser umweltpapiergrauen Schreiben, die alle kennen und niemand mag. Ein Amtsbescheid. Vom Finanzamt. Eine Sonderprüfung stehe an – schon wieder. Dabei hatte sich Christian immer korrekt verhalten. Doch genau das war das Problem. Man misstraute in Deutschland jedem, der es aus eigener Kraft vom Arbeitslosen zum Millionär gebracht hatte.

Vor vielen Jahren war Christian völlig am Boden gewesen. Seinen Job als Installateur hatte er verloren, seine Frau war mit einem anderen davongezogen und auf dem Konto prangte das rote Minus als Zeichen des Versagens in einer Welt, die andere nur nach der Dicke der Brieftasche bewertet. Nur Monika hielt zu ihm, obwohl auch sie weder Geld noch einen festen Job hatte. Hier hätte die Geschichte enden können, hätten die beiden eines der zahllosen Paare werden können, die, vom Fernsehen und Billigbier vernebelt, jeden Monat auf den Zahlungseingang der staatlichen Hilfe gewartet hätten. Doch Christian wollte sich nicht geschlagen geben.

Obwohl er nie viel mit Computern am Hut gehabt hatte, wagte sich Christian an die Materie Internet heran. Es war erst Anfang des neuen Jahrtausends und es gab noch nicht viele abseits der großen Konzerne, die sich ernsthaft mit dem Internet als Einnahmequelle beschäftigten. Noch sprach niemand von Social Networks oder der Cloud. Vieles war noch Neuland. Christian hatte einen Tipp gekriegt, hatte sich belesen über Suchmaschinenoptimierung, Traffic und wie man Nutzerinteresse zu Geld machte. Er baute eine Website, nicht schön, aber dafür exakt so, wie die großen Suchmaschinen es brauchten. Er bekam einen Besucher, dann zwei, irgendwann zweitausend. Dann zweitausend am Tag. Und sie folgten seinen Links, für die er Geld bekam. Es war harte Arbeit, viele Stunden am Tag im Büro, aber sie zahlte sich aus. Bald schon lösten die Einnahmen die Sozialhilfe ab. Christian wurde wieder ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft, was für die Würde wichtiger ist als Geld. Der Finanzbeamte verstand zwar nicht wirklich, was Christian da tat, aber er akzeptierte es, denn Christian würde schließlich ab jetzt auch wieder Steuern zahlen.

Dann explodierte die Branche. Obwohl die Website jetzt nicht mehr verdiente als zuvor, war sie plötzlich richtig viel Wert. Das zumindest sagten die anderen Webmaster, die nun fast täglich bei Christian anriefen und sich gegenseitig mit Offerten übertrumpften. Es war wie in einem Traum. Nein, das war weit mehr als er je zu träumen gewagt hatte, als er vor Jahren mit seinem Projekt begann. Jetzt hieß es nur noch, kühlen Kopf bewahren und zur rechten Zeit zugreifen. Christian fand den perfekten Moment. Kurz vor dem Platzen der ersten Internet-Blase stieß er seine Seite ab und war fortan Millionär. Ab jetzt sollte er erleben, wie fadenscheinig und ungerecht es sein kann, wenn man aus eigener Kraft zu Erfolg gekommen war.

Derselbe Finanzbeamte, der ihn schon damals achselzuckend durchgewunken hatte, wurde plötzlich scharf wie ein Wachhund. Wie das denn möglich sein soll, so ganz ohne Fremdkapital und ohne Angestellte und mit nur einem Kunden so plötzlich so viel Geld zu machen. Da stimme doch etwas nicht. Christian hatte das damals fast belächelt. Die armen Staatsbediensteten hinken der Zeit bekanntlich immer hinterher. Ein Wunder, dass die nicht zum Pinkeln auf die Hoflatrine müssen. Als Christians Konten gesperrt und die Staatsanwaltschaft eingeschaltet wurde, konnte Christian nicht mehr lächeln. Zwar klärte sich alles schnell auf, doch fortan schien das Finanzamt ihn auf dem Kieker zu haben. Christian war nicht groß genug, um von irgendwoher Schutz zu bekommen, aber reich genug, um das Interesse des Finanzamtes zu wecken. Verstehen konnte er das nicht. Warum waren die denn nicht froh, dass er nicht mehr nahm, sondern jetzt üppig gab? Warum freute sich das Finanzamt nicht und war freundlich und zuvorkommend? Warum stellte man ihn unter einen Generalverdacht, obwohl er nicht einmal jene Tricks anwendete, zu denen ihm sein Steuerberater geraten hatte?

Wenig später hatte Christian eine Agentur gegründet und einige Mitarbeiter eingestellt. Es waren vornehmlich Menschen, die ihm für die Chance sehr dankbar waren und gute Arbeit leisteten. Sie erstellten Charts und Präsentationen, bauten neue Webseiten und verhandelten mit Kunden. Christian lernte von ihnen und versuchte, nicht allzu sehr den Chef zu spielen. Das lag ihm noch nie. Er war doch nur Installateur. Das Finanzamt hingegen prüfte auch die neue Firma mit mehr Nachdruck als üblich. Erneut verstand Christian nicht, warum. Statt es sich mit seinen Millionen auf den Bahamas gemütlich zu machen, investierte er das Geld in der heimischen Wirtschaft, schuf Arbeitsplätze und zahlte mittlerweile mehr Steuern als er je an Sozialhilfe bekommen hatte. Er allein trug die Risiken, mit seinem eigenen Geld. Danken würde es ihm wohl nie jemand.

Doch noch mehr als das Finanzamt ärgerten Christian die Kunden seiner Agentur. Immer öfter blieben die Zahlungen aus oder Rechnungen wurden mit irrwitzigen Begründungen infrage gestellt. Christian wunderte das. Er war mit der Überzeugung aufgewachsen, man könne nur das verlangen, was man auch bezahlen kann. Es waren einfache Verhältnisse, in denen er groß wurde und das merkte man ihm auch heute noch an. Noch immer gab es Brote mit Wurst und Käse zum Abendbrot und wenn ein Geschäftspartner ihn besuchte, wunderte dieser sich stets über die banale Normalität im Leben eines Multimillionärs. Nur das schnelle Auto, das musste sein. Da war Christian ein recht klischeehafter Mann, aber wer von uns wäre das nicht, wenn er sich etwas leisten könnte?
Als zur schwachen Zahlungsmoral auch noch die Auftragslage schlechter wurde, musste er zwei Mitarbeitern kündigen. Beide verklagten ihn daraufhin vor dem Arbeitsgericht, teils mit völlig aus der Luft gegriffenen Anschuldigungen. Dabei hatte er beiden sogar noch Sonderurlaub gewährt, damit sie sich nach neuen Jobs umsehen konnten. Christian begann, an sich zu zweifeln? Machte er irgendetwas falsch? Warum begegnete man ihm mit so viel Abneigung, griff ihn so oft an? Überhaupt schien es so, als würden viele Menschen aus seinem Umfeld ihm nun weniger wohlgesonnen sein als früher. Manche beäugten ihn skeptisch, manch einer griff ihn sogar an und wünschte ihm die Pest an den Hals – oder zumindest Chlamydien.

Einmal pöbelte ihn ein Mann auf dem Parkplatz eines Restaurants an, warum er denn nicht mal was abgebe von seinem Reichtum. Fast hätte er entgegnet, warum der andere nicht lieber darüber nachdenke, warum er keinen eigenen Reichtum hätte. Stattdessen machte sich Christian insgeheim Vorwürfe und beschloss, noch am selben Abend eine großzügige Spende für einen guten Zweck zu leisten. Ein anderes Mal versuchte ein Bekannter, ihm einzureden, er hätte nur Glück gehabt. Als wenn die unzähligen Stunden vor dem PC und die jahrelange Unsicherheit nicht zählen würden. Er hätte ja auch die Sicherheit einer Festanstellung wählen können. Da wird man zwar nicht reich, aber verringert auch die Gefahr des totalen Scheiterns. Christian hatte das Risiko auf sich genommen und hatte Erfolg. Da ließen die Neider nicht auf sich warten.

Zu den Neidern kam nun also wieder das vermaledeite Finanzamt. Christian ließ das umweltgraue Papier sinken und ging in die Küche. Monika stand an dem schönen neuen Herd mit dem modernen Ceranfeld und strahlte, als sie Christian sah. Es tat ihm unglaublich gut, denn er wusste, sie hatte ihn immer schon so angestrahlt, auch als es jeden Tag Nudeln mit Tomatensoße gab, weil es sie geben musste. Sie war vielleicht die Einzige, die Christian nie nach seinem Kontostand bewertet hatte und es auch nie tun würde. Mit ihr an seiner Seite könnte ihm niemand auf der Welt etwas anhaben. Und schon gar nicht das verdammte Finanzamt.

(Diese Geschichte entstand als Impro-Geschichte auf Zuruf von Stichwörtern durch meine Fans. Danke für die Inspiration.)

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